Internationales Betriebspraktikum in Neuss (NRW, Deutschland)

Sieben Schülerinnen und Schüler der LBS Zell am See ergriffen die Chance auf ein internationales Betriebspraktikum über Erasmus+ und verbrachten drei Wochen in Neuss. Die 150.000-Einwohner-Stadt liegt in der Nähe von Düsseldorf und Köln.

In unterschiedlichen Ausbildungsbetrieben wie zum Beispiel Aldi, EDEKA, Bank11, dem Esprit-Store in der berühmten „Kö“ in Düsseldorf, LPR, Rieck und Leaseplan absolvierten die Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum und besuchten 1-mal pro Woche das Berufskolleg Neuss.

Zusätzlich zu den neuen beruflichen Erkenntnissen konnten die kaufmännischen Lehrlinge spannende Eindrücke bei Ausflügen nach Amsterdam und in die nahegelegenen Städte sammeln. Neben Organisationstalent und Selbstmanagement bewiesen unsere Schülerinnen und Schüler hier Mut und Offenheit für neue Erfahrungen.

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Reflexion der Lehrlinge

Arnela: „Ich bin froh, dass ich diese Chance genutzt habe, so konnte ich mich selbst besser kennenlernen. Dabei bekam ich die Möglichkeit, viele Erfahrungen in meinem Ausbildungsbetrieb (Rieck) zu sammeln und dort auch Freunde zu gewinnen. Drei Wochen weg von daheim zu sein war interessant und eine Herausforderung, die wir alle gemeistert haben. Ich bin sehr stolz darauf!“

Julian: „Es war eine super Erfahrung für mich und bin sehr dankbar, dass ich diese machen durfte. Ich wurde in meinem Ausbildungsbetrieb (Aldi) herzlich aufgenommen, ich war sofort integriert. Es war ein schönes Erlebnis, die Kultur in Deutschland näher kennenzulernen, indem wir verschiedene Städte besuchten. Ich kann das jedem nur empfehlen und würde es auf alle Fälle nochmal machen.“

Marlena: „Mir hat besonders gut gefallen, so viel Neues dazulernen zu können. Ich habe dabei eine ganz andere Arbeitswelt kennengelernt. Ganz nach dem Motto: andere Länder, andere Kunden, andere Sitten. Ich konnte auch neue Freunde gewinnen und habe die Zeit sehr genossen.“

Daniela: „Meine Kolleginnen und Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb haben es mir leichtgemacht, mich wohl zu fühlen. In der Schule war jedoch nicht viel Neues für mich dabei, aber ich konnte einige nützliche Kontakte knüpfen. Während des Aufenthalts habe ich mich besser kennengelernt und weiß nun, dass ich so etwas schaffen kann. Ich komme mit vielen Erfahrungen und neuen Klamotten nach Hause J. Ich habe viele neue Städte gesehen, besonders Amsterdam fand ich sehenswert.“

Dominik: „Diese drei Wochen waren die bisher lehrreichsten, die ich je erlebt habe – nicht nur beruflich, sondern auch privat. In meinem Ausbildungsbetrieb EDEKA wurde ich herzlich aufgenommen. Es war spannend für mich, andere Arbeitsweisen kennenzulernen. Ich kann das internationale Betriebspraktikum für die nächsten Jahrgänge nur empfehlen!“

Marco: „Ich habe, von einer Filialbank kommend, hinter die Kulissen einer Online-Bank blicken dürfen. In meinem Ausbildungsbetrieb wurde ich gut aufgenommen, und besonders cool fand ich die Abteilung „Bank Organisation“. Dort durfte ich an einem Projekt mitarbeiten, was eine echt spannende und außergewöhnliche Erfahrung für mich war.“ Frage: „Und was kannst du aus dem internationalen Betriebspraktikum mitnehmen?“ Antwort: „Eine Powerbank von Bank11 J.“

Mario: „Ich wurde mit der Zeit immer mehr in die Arbeitsabläufe meines Partnerbetriebes integriert und durfte bald selbständig Arbeiten erledigen. Neidisch wurden einige meiner deutschen Kollegen, als ich zu einer Kundenakquise eingeladen wurde. Dieser Termin sollte eines meiner persönlichen Highlights - neben den Stadttouren durch Düsseldorf, Köln und vor allem Amsterdam - werden. Nicht nur das betriebliche Verfahren und die unterschiedlichen Arbeitsweisen kennenzulernen, sondern auch die gemeinsamen Erlebnisse mit den Kollegen aus Salzburg und Düsseldorf zu teilen, die bis zum Ende der drei Wochen zu Freunden wurden, machten die Zeit in Neuss zu einer besonderen Erfahrung. An einige werde ich noch lange schmunzelt zurückdenken müssen - danke an alle Beteiligten!“